Impact rankings op studiekeuze aanzienlijk

Nieuws | de redactie
16 januari 2008 | Hoe belangrijk zijn studiekeuzeinfo en HO-rankings voor de keuze van studenten van hun opleiding? Onderzoek van het Duitse CHE laat zien, dat aspirantstudenten per discipline gevarieerde overwegingen kennen. Zo kijken economen of medici anders naar de impact van rankings dan aankomend taalkundigen. "Irgendwie muss alles stimmen."

In einer Sonderauswertung des CHE-HochschulRankings im Rahmen der Reihe „Indikator im Blickpunkt“ wurden die Hochschulwahlgründe und dabei insbesondere die Rolle von Hochschulrankings näher betrachtet. In die Betrachtung wurden zusätzlich Ergebnisse einer Befragung von Schülerinnen und Schülern einbezogen.

Hochschulrankings hatten für rund ein Drittel der befragten Studierenden eine hohe Bedeutung bei der Hochschulwahl. Dabei gab es fachspezifische Unterschiede. Für jeweils über 40 Prozent der an Universitäten befragten Betriebswirte, Mediziner, Elektrotechniker, Maschinenbauer und Psychologen waren gute Ranking-Ergebnisse der Hochschule ein wichtiges Kriterium bei ihrer Hochschulwahl. Unter den angehenden Germanisten und Historikern maßen jeweils nur knapp über 20 Prozent Rankings hohe Bedeutung zu. Bei ihnen fanden sich viele (über 60 Prozent), denen die Heimatnähe besonders wichtig war. 40 Prozent der angehenden Volkswirte gaben ebenso die Heimatnähe als entscheidenden Faktor an, mehr als zwei Drittel der angehenden Volkswirte richteten ihre Entscheidung für den Studienort jedoch mehr nach der Attraktivität des Standorts aus.

Die Schülerinnen und Schüler achten bei der Hochschulwahl besonders häufig auf eine gute Ausstattung der Hochschule und auf die Attraktivität des Hochschulortes. Zu allererst muss aber das Studienangebot mit den eigenen Neigungen und dem fachlichen Interesse übereinstimmen. Sehr gerne nutzt jeder zweite Schüler dafür auch die Informationen aus Rankings. Knapp die Hälfte der Schüler und Schülerinnen schätzte Rankings als „wichtig“ oder „eher wichtig“ für die Studienentscheidung ein.

Die Nähe zum Heimatort als Hochschulwahlkriterium tritt bei der nächsten Studierendengeneration nach den Ergebnissen der Studie weit zurück hinter anderen Aspekten wie z.B. Services für Studienanfänger und Studierende, guten Betreuungsverhältnissen, gutem Ruf der Hochschule und einem vielfältigen Lehrangebot. Aspekte des Hochschulortes wie die Atmosphäre, günstige Lebensbedingungen und das Freizeitangebot werden aber durchaus in Betracht gezogen. „Irgendwie muss alles stimmen“ – wie es einer der befragten Schüler treffend ausdrückte.


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